StartseiteNavigationSeiteninhaltKontaktSitemapSucheHauptnavigation
wissen_content_de_746x135_2

Verkabelung

Übertragung im Freien oder unter der Erde?

Der Strom wird mittels Freileitungen bzw. Kabelleitungen übertragen, also über bzw. unter dem Erdboden. Freileitungen sind für hohe Spannungen die wesentlich günstigere Variante. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich ein Defekt viel rascher lokalisieren und beheben lässt. Allerdings ist die Störanfälligkeit durch Wetterphänomene wie Blitz und Sturm bei Freileitungen deutlich höher. Das hat aber wegen des ringförmigen Netzbetriebs für die Kunden keine Konsequenzen.

Kabelleitungen sind im Vergleich dazu besser gegen äussere Einflüsse geschützt. Sind jedoch Reparaturen erforderlich, werden sie aufwändiger und nehmen mehr Zeit in Anspruch.

Welche Technik in welchem Fall zum Einsatz kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je tiefer die Spannung, desto häufiger werden Kabelleitungen verwendet. Das Nieder- und Mittelspannungsnetz besteht zu rund 80 Prozent aus unterirdisch verlegten Kabeln. Beim Höchstspannungsnetz befindet sich hingegen nur etwa 1 Prozent unter dem Boden.

Grund dafür sind nicht nur die massiv höheren Kosten der Kabelleitungen, die für weite Transportwege kaum bezahlbar wären: Auf der höchsten Spannungsebene benötigen Kabelleitungen technisch aufwändige Zusatzeinrichtungen.

Der Aspekt des Landschaftsschutzes wird bei der Wahl der richtigen Leitungsart immer bedeutender. Es braucht stets einen Kompromiss zwischen den Wünschen der Bevölkerung, die sich durch Strommasten gestört fühlt, und wirtschaftlich-technischen Anforderungen.

Für den Transport von grösseren Strommengen sind Freileitungen auch in Zukunft unverzichtbar. Die Feinverteilung auf den unteren Spannungsebenen wird in der Schweiz allerdings mehr und mehr unterirdisch verkabelt.

Neuste Inhalte

QlikView – Der neue Service Provider

12. April 2012

Axpo Informatik und QlikTech unterstützen Unternehmen aus dem Axpo Verbund bei der detaillierten Analyse von Unternehmensdaten. Ziel dabei ist, das Potenzial von Geschäftsprozessen voll auszuschöpfen um somit wettbewerbsfähig zu bleiben.

mehr...

Sicherheit

29. Februar 2012

Ab 1. März 2012 ist Beznau weltweit das am längsten in Betrieb stehende Kernkraftwerk. Der folgende Film gibt Einblick in das Innere des Kraftwerks und dokumentiert die modernsten sicherheitstechnischen Anlagen.

mehr...

Medienmitteilungen

KKB: Beginn Jahresrevision Block 1

15. Mai 2012

Der Block 1 des Kernkraftwerks Beznau (KKB) wird am Freitag, 18. Mai 2012, planmässig für rund sieben Wochen zur Revision mit Brennelementwechsel abgestellt.

mehr...

Störung bei Funktionstest des Notstandsdiesels

10. Mai 2012

Bei einem regelmässigen Funktionstest des Notstandsdiesels des Blocks 2 des Kernkraftwerks Beznau ist heute eine Störung aufgetreten. Der Notstandsdiesel hat nach dem Start nicht die Nenndrehzahl erreicht und automatisch abgeschaltet.

mehr...

CKW macht Stromsparen erlebbar

25. April 2012

Stromsparen und Energieeffizienz sind in aller Munde. Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) unterstützt ihre Kunden seit Jahren bei energieeffizientem Handeln.

mehr...